Hoher Sieg der zweiten Mannschaft

Am siebten Spieltag der Verbandsklasse war TuS Eichholz-Remmighausen im Storck-Haus zu Gast. Für die Mannschaft war es wohl die letzte Gelegenheit, sich vor dem Abstieg zu retten, während Werther II noch Möglichkeiten hatte, um den Aufstieg zu kämpfen.

Letztlich gelang ein deutlicher 6:2-Sieg, bei dem allein Felix Linnenbrügger nach verpatztem Kampf gegen das gefährliche Morra-Gambit den Punkt abgeben musste. Vorher hatte schon Mesud Mujanovic seinem schnell und fehlerbehaftet spielenden Gegner den Punkt abgenommem. Danach brachten Kevin Deniz und Ralf Diele ihre Parteien nach solidem Spiel sicher in gewonnene Endspiele. Kurz danach übersah der Gegner von Volker Meise eine längere Kombination und ging in eine Mattfalle.

Rieinhard Geisler brachte ein windig erscheinendes Qualitätsopfer, konnte aber seinen Gegner zur Materialrückgabe zwingen; am Ende gab es ein gerechtes Remis.

Am Spitzenbrett kämpfte Florian Schwartz in eher aussichtsloser Endspielposition gegen deutlichen Materialvorteil. Überraschenderweise gab sein Gegner diesen Vorteil wieder ab, so dass es zum Turmendspiel mit einem Minusbauern kam. Angesichts des eh schon verlorenen Kampfs willigte der Gast ins Remis ein.

Ergebniskosmetik am achten Brett: Manfred Daub – schon im Mittelspiel ein Qualität im Vorteil – kämpfte seinen Vorteil durch und gewann am Ende durch sicheres Kombinationsspiel.

Die Tabellenkonstellation hat sich durch den kampflosen Sieg des Tabellenführers gegen Lippstadt III (anscheinend haben die den Kampf um den Aufstieg aufgegeben) insofern geändert, dass Werther II jetzt alleiniger Dritter ist. Im nächsten Kampf in Ubbedissen hat die Mannschaft noch eine letzte Chance, im Aufstiegskampf zu verbleiben.

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II. verliert gegen Rheda II

Beim Spitzenspiel der Verbandsklasse am 08.02. lief es eher weniger gut.

Überzeugende Siege lieferten nur Felix Linnenbrügger, der seinen Gegner am Ende souverän ins Aus kombinierte und Insa Schwittay, die nach sicherem Spiel eine Unachtsamkeit des Gegners ausnutzte und mit Mehrfigur ins gewonnene Endpsiel gehen konnte.

Michael Henkemeier geriet einen Bauern in Nachteil und konnte sich am Ende nur ins Remis retten, weil seine Gegnerin nicht genug Druck ausübte.

Und damit war es das auch schon mit den Erfreulichkeiten. Joshua Ruschhaupt konnte den Angriff seiner Gegnerin nicht parieren und verlor recht früh. Umgekehrt trat Ilya Zolotykh einen furiosen Königsangriff los, der am Ende aber im Nirwana stecken blieb. Das optimistisch geopferte Material kostete ihn am Ende den vollen Punkt.

Leon Drees geriet ebenfalls mächtig unter Druck und musste trotz zwischenzeitlicher Erholung am Ende den Punkt abliefern.

Volker Meise verlor in Zeitnot und lediglich Reinhard Geisler kämpfte noch mit letzten Tricks gegen die Übermacht des Gegners, der ihm schon vorher eine Figur wegkombiniert hatte – letztlich ging er einzügig ins Mattnetz, aber da war der Kampf eh schon verloren.

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Wieder an der Tabellenspitze

Manfred Daub holt den entscheidenden Punkt (Bild: E. Hufendiek)

Das Jahr begann gut am vergangenen Sonntag: Die II. konnte gegen den eher favorisierten SV Barntrup solide 5:3 gewinnen. Beide Mannschaften waren nicht in Bestbesetzung, aber der krankheitsbedingte Ausfall des Barntruper Spitzenspielers (bisher 4/4 Punkte!) kam Gastgeber Werther sicher entgegen.

Nach der ersten Phase zeigte sich, dass Ilya Zolotykh (Brett 8) und Mesud Mujanovic (2) ihre Gegner deutlich unter Druck setzen konnten. Bald hatte auch Ralf Diele (3) eine Qualität erobert, ohne dass der Gegner auch nur ansatzweise Kompensation sah.

Andererseits sah es bei Insa Schwittay (7) und Michael Henkemeier (1) weniger gut aus.

Die erste Entscheidung fiel am vierten Brett. Hier einigte sich Reinhard Geisler mit seinem Gegner auf ein friedliches Remis.

Dann kippte das Spitzenbrett, als der Barntruper nicht energisch genug vorging und einen Konter ermöglichte, der dann in ein gewonnenes Endspiel mündete. Bald danach konnten auch Ralf und Ilya den vollen Punkt kassieren.

Spannung kam noch einmal auf, als sich Mesud seinen deutlichen Vorteil wegkombinieren ließ und der bereits einkalkulierte Punkt zu entschweben drohte.

Nach vier Stunden rettete Manfred Daub – mit 92 der „Alterspräsident der Mannschaft“ – den Kampf. Die beiden Doppelbauerschwächen des Gegners nutzte er geduldig und konsequent aus und nach fast 60 Zügen gab sich sein Gegner geschlagen.

Zwischendurch war Volker Meises Partie verloren gegangen. Hier hatte wieder das Zeitproblem zugeschlagen.

Mesud konnte letztlich mit Hilfe seines starken Freibauern noch ein Remis erreichen, während Insa trotz heftigster Gegenwehr nach fast fünf Stunden aufgegebn musste.

Auch in der Parallelbegegnung Ubbedissen – Rheda II gewann nicht der idealbesetzte Favorit, sondern Rheda II mit deutlichen 6,5 Punkten.

Nach Brettpunkten führt Werther II jetzt die Tabelle an und muss sich am 08.02. in Rheda gegen den aktuellen Tabellenzweiten beweisen.

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Neues von der II.

Nach vier Spieltagen steht die II. auf Platz 2 der Verbandsklasse.

Ärgerlicherweise ging der letzte Kampf am 21.12. knapp verloren. Und das lag weniger daran, dass wegen Krankheit ein Brett kampflos abgegeben werden musste, denn das wurde durch zwei schnelle Siege ausgeglichen: Florian Schwartz am Spitzenbrett überrannte seinen Gegner regelrecht und Insa Schwittay nahm ihrem Gegner die eingestellte Figur ab, wonach dieser enttäuscht aufgab.

Danach folgten Niederlagen an Brett 3 und 8, an denen weder Felix Linnenbrügger noch Ilya Zolotykh zu überzeugendem Spiel fanden, dann relativ früh Material verloren und die Partie nicht mehr halten konnten.

Überzeugend dagegen die Endspielkünste von Ralf Diele, der schon früh gesehen hatte, wie er die – eher unverdächtig wirkende – geschlossene Stellung aufbrechen konnte, um sicher zum Gewinn abzuwickeln.

Zeitnoktexperte Volker Meise hatte schon nach 14 Zügen nur noch fünf Minuten auf der Uhr und eine unklare Stellung vor sich. Michael Henkemeier hatte zwar in der Eröffnung einen Bauern gewonnen, sich aber von seiner Gegnerin in eine passive Stellung bringen lassen. Schließlich übersah er einen Zwischenzug und verlor eine Figur. Am Ende halfen auch taktische Tricks nicht mehr und der Punkt ging verloren.

Erstaunlicherweise hatte sich Volker immer noch gut gegen die Uhr gestemmt, war aber in ein schlechteres Endspiel geraten, so dass seine Gegnerin sein Remisangebot ablehnte, obwohl es ihrem Team den Sieg gebracht hätte. Letztlich fand Volker noch eine unerwartete Wendung, die die Stellung halbwegs in der Waage hielt, so dass es doch noch zum friedlichen Remis kam.

Der Kampfverlauf offenbarte deutliche Steigerungspotenziale auf Seiten der II. Im Frühjahr hat die Mannschaft die stärkeren Gegner des Feldes vor sich und da sollte es möglichst etwas überzeugender laufen.

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Stadtmeisterschaft mit guter Beteiligung

Am 24.10.2025 startete im Storck-Haus die offene Stadtmeisterschaft 2025. Erfreulicherweise hatten sich 17 Spielerinnen und Spieler angemeldet, die zum Teil auch befreundeten Schachvereinen aus der Nachbarschaft angehören.

In der Startrunde setzten sich an vielen Brettern die deutlich stärkeren Gegner durch, aber die Nachwuchskräfte des SKW zeigten erstaunliche Widerstandskraft. Sowohl Insa Schwittay als auch Joshua Ruschhaupt bereiteten ihren Gegnern massive Probleme, die diese zum Teil nur mit etwas Glück überwinden konnten. Letztlich endeten beide Partien erst kurz vor Mitternacht.

Die Einzelergebnisse:
Arslan – Freiberger 0-1
Hufendiek – Geisler 1-0
Schwittay – Becker 0-1
Henkemeier – Ruschhaupt 1-0
Bohlmann – Fischer, Jörg 0-1
Linnenbrügger – Stampehl 1-0
Maybaum – Fischer, Bernd 0-1
(Bauer spielfrei, Schramm und Wessling bye).

Die nächste Runde findet am 07.11. um 19:30 Uhr statt. Die Paarungen:
Freiberger – Linnenbrügger
Fischer, Jörg – Hufendiek
Becker – Bauer
Fischer, Bernd – Henkemeier
Weßling – Schramm
Ruschhaupt – Arslan
Geisler – Bohlmann
Stampehl – Schwittay
(Maybaum spielfrei).

Stadtmeisterschaft Werther 2025


Der SK Werther 1949 e.V. lädt hiermit alle Schachspieler herzlich zur
Offenen Schach-Stadtmeisterschaft 2025 ein.
Beginn: 24.10.2025 um 20.00 Uhr im Storck-Haus
Alte Bielefelder Straße 14, 33824 Werther.

Modus:
Die Anzahl der Runden und der Modus hängen von der Teilnehmerzahl ab:
 Bis zu 6 Spieler: Jeder gegen Jeden
 Ab 7 Spieler: 5 Runden Schweizer System

Bedenkzeit:
90 Minuten pro Spieler und Partie, zuzüglich 30 Sekunden Inkrement ab dem 1.Zug
DWZ-Auswertung

Termine:
1.Runde: 24.10.2025 um 20.00 Uhr
2.Runde: 07.11.2025 um 19.30 Uhr
3.Runde: 21.11.2025 um 19.30 Uhr
4.Runde: 05.12.2025 um 19.30 Uhr
5.Runde: 09.01.2026 um 19.30 Uhr

Wenn Schweizer System gespielt wird, wird die Möglichkeit bestehen, in den Runden 1 – 4 eine Runde auszusetzen („Bye“), man erhält dann einen halben Punkt. Das Bye (nur eins ist möglich) muss bis zum Mittwoch vor der Runde per Mail (s. u.) angemeldet werden. In gegenseitigem Einvernehmen dürfen Partien bis Mittwoch vor der nächsten Runde nachgeholt werden.

Startgeld:
Erwachsene: 10 € U18: 5 €

Preise:
1.Platz: 50 € + Wanderpokal bester < DWZ 1800: 15 €
2.Platz: 30 € bester < DWZ 1500: 15 €
3.Platz: 20 €

Anmeldung:
Vor der 1.Runde bis 19.45 Uhr im Spielsaal oder vorab per Mail bei der:

Turnierleitung:
Michael Henkemeier (Michael.Henkemeier@t-online.de)

II. startet mit Sieg in die neue Saison

Spielte von Beginn an auf Sieg: Insa

Die II. Mannschaft des SK Werther startet aufgrund des auf Landesebene eingeführten Kadersystems in deutlich verstärkter Besetzung in die neue Saison. An den Brettern 1 – 4 sind Spieler aufgestellt, die zum Kader der I. in der NRW-Klasse gehören; bis zum dritten Einsatz dort dürfen sie auch in der II. eingesetzt werden. Da die erste Runde beider Mannschaften parallel angesetzt war, musste der Kampf der II. vorgezogen werden und fand bereits am 14.09. statt.

Beide Mannschaften gingen allerdings mit einem kampflosen Punkt an den Start: Lieme III an Brett 2 und Werther an Brett 6, an dem der kurzfristig erkrankte Reinhard Geisler nicht ersetzt werden konnte.

Von der nominellen Wertheraner Überlegenheit zeigte sich allerdings zunächst wenig. Neben einigen halbwegs ausgeglichenen Stellungen stand Werther nach den ersten 90 Minuten auf mehreren Brettern eher mit dem Rücken zur Wand.

Eine erste Entscheidung fiel am 3. Brett: Malte und sein Gegner einigten sich auf Remis (Kommentar von Mario: Die langweiligste Partie des Tages).

Während am achten Brett Insa von Anfang an besser stand und weiter Material einsammelte, hatten die Bretter 1, 4 und 6 schwer zu kämpfen. Am Spitzenbrett war Ekkehard in einen massiven Angriff auf seine Königsstellung geraten und konnte eigentlich nur noch auf das dicke Ende warten. Auch Michael hatte unvorsichtig seine Königsstellung geöffnet und drohte, mindestens einen Bauern zu verlieren. Aber an beiden Brettern gingen die Liemer wohl zu euphorisch vor: Ekkehards Gegner übersah einen einzügigen Konter und auch Michaels Gegner fiel nicht auf, dass er in einen tödlichen Mattangriff gelaufen war. Zusammen mit dem endgültigen Sieg von Insa war damit der Mannschaftssieg gesichert.


Ralf (s. Bild) steuerte noch einen halben Punkt bei, während Manfred, der von Anfang an nicht aktiv aus der französischen Eröffnung gekommen war, zur Aufgabe gezwungen war.

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Kein Vereinsabend am 15.08.2025

Da nahezu alle aktiven „Freitagsbesucher“ am kommenden Wochenende am Gütersloher Sparkassen-Cup teilnehmen, entfallen am Freitag, 15.08.2025 sowohl das Jugendschach als auch der Vereinsabend. Die Turnierteilnehmer treffen sich zur gemeinsamen Abfahrt am Freitag um 16.00 Uhr am ZOB.