Stukenbrock (ehu). Sieg zum Saisonstart: 5:3 haben wir auswärts gegen den SK Stukenbrock gewonnen – und das ziemlich souverän.

Volker gewinnt früh. Schon nach neun Zügen steht er am fünften Brett mit Weiß auf Gewinn:

Im 13. Zug droht Volker indirekt – würde sein Bauer auf e6 geschlagen – die schwarze Damen zu gewinnen. Verzweifelt empfiehlt der Computer daher dem Schwarzen die lange Rochade.
Der Stukenbrocker rettet stattdessen seinen Läufer. Den Vorteil von 6,5 Bauerneinheiten verwertet unser Mann problemlos. Hier ist das passende Diagramm mit Volkers Riesenbauern auf e6 und Schwarz am Zug:

Wenig später einigt sich Ralf am dritten Brett mit seinem Gegner auf Remis.

Kurz darauf erzielen die Stukenbrocker am siebten Brett den 1,5:1,5-Ausgleich, weil Jonas in der Eröffnung patzt:

Mit Weiß kämpft er im obigen Foto vergeblich gegen einen weit vorgerückten schwarzen Bauern auf d3. Der lässt sich jedoch nicht entfernen. Das bricht Jonas‘ König letztlich das Genick.
Ilya ist am achten Brett Mitwirkender einer merkwürdigen Partie. Er stellt seinen Läufer ein, er stellt seinen Turm ein, und er gewinnt dennoch. Denn am Ende baut sein Gegner mit drei krassen Fehlern in Folge ein Hilfsmatt:

Ab dem 18. Zug, kurz bevor Ilya seinen Läufer einstellt, verläuft die Partei sehr kurios:
Kevin stolpert am vierten Brett zum Sieg:

Im 34. Zug verpasst er mit Schwarz am Zug eine hübsche, zweizügige Kombination:

Mario am zweiten Brett wird seinen Ausflug von der ersten in die zweite Mannschaft genossen haben: Er überspielt seinen Gegner mit Schwarz in scheinbar lockerer Leichtigkeit.

Sein Gegner sucht sein Glück währenddessen im Damenfang. Doch den lässt Mario nicht zu. Der Chart zeigt den einseitigen Partieverlauf. Beim Nachspielen wird deutlich, wie cool Mario dem Damenfang ausweicht:

Am Spitzenbrett gebe ich meinem Gegner durch lässiges Zurechtrücken der Figuren zu verstehen, dass ich aus der NRW-Klasse komme, OWL-Meister war und viel zu gut für diese läppische Liga bin. Nach weniger als zehn Zügen verliere ich in der Eröffnung einen Zentralbauern und stehe total auf Verlust. Zwar kämpfe ich mich zurück, doch Hybris ist mein ewiger Begleiter. Zwei Remisangebote lehne ich ab, bevor ich die Figuren nach dem Partieverlust geläutert wieder zurechtrücke.
Meine Unachtsamkeit im neunten Zug ist krass, mein Blackout im 35. Zug ist krasser: Beide Male geht mir ein Bauer verloren. In der Blackout-Stellung denke ich zuerst über den groben „Trick“ Tg5 nach, den ich sogar noch in der Analyse für siegbringend halte. Schließlich bevorzuge ich in der Partie das leichte „Bauern-Durchbringmanöver“ Sh5+ und rechne mit der Aufgabe meines Gegners – ein naiver Klops. Sowas passiert sonst immer nur Michael. Hier ist die Partie unkommentiert:
Erst eine auf Holz gedruckte Bildfolge von Erich Ohser (1903-1944), die beim SK Stukenbrock an der Wand hängt, versöhnt mich wieder mit meiner Hybris:

Während unser Sieg längst feststeht, spielt Insa am sechsten Brett die letzte Partie des Tages:

Sie kämpft ums Remis. Kurz vor Schluss mit Schwarz am Zug schiebt sie ihren Monarchen von Oppositionsfeld zu Oppositionsfeld und sichert so im Spaziergang den halben Punkt:

Die Tabelle nach dem ersten Spieltag sieht vielversprechend aus:

Zum Abschluss der Link zur Ergebnisseite: https://www.ergebnisdienst.net/2026_2027/abfrage.php?liga=64_32




































































































































